Für den Empfang der Daten, die von der Radiosonde im 70cm-Bereich gesendet werden, wird eine Antenne mit einem Gewinn größer 10dB benötigt. In Verbindung mit einem 40dB-Antennenvorverstärker sowie 20dB-Preamplifier des Transceivers wird eine Aufnahme der Daten auch über eine große Distanz möglich.

Der  2m-Bereich erfordert keine spezielle Empfangseinrichtung, da die Daten der Sonde direkt über APRS INET-Gateways automatisch ins Internet eingespeist werden. Diese Verbindung ermöglicht eine Liververfolgung des Ballons unter aprs.fi im Internet.

 

Obwohl zwei unabhängige Systeme in der Sonde Daten im 70cm-Bereich senden, wird hier nur eine 70cm-Empfangsantenne benötigt, da als Transceiver der hochschuleigene Kenwood TS-2000 zum Einsatz kommt. Dieser ermöglicht den gleichzeitigen Empfang von zwei Frequenzen.
Ausgangspunkt für die Entwicklung der 70cm-Yagiantenne waren Informationen von DK7ZB, Martin Steyer. Unter Verwendung der Software 4NEC2, einem Antennensimulationsprogramm, wurde eine Antenne mit der gewünschten Bandbreite und Antennengewinn bei geringem SWR simuliert und konstruiert.

 

Nachfolgend die ermittelten Abmaße der Antenne:
70 cm Abmessung

Laut Simulation der Antenne mit 4 NEC2 ergab sich ein SWR (Stehwellenverhältnis) über den gesamten Bereich von 1,1 - 1,3.

Die Messung des SWR erfolgte mittels kalibriertem Vektor Netzwork Analysators (VNA).

UHFZs11 swr
Das SWR im Bereich 1,1 – 1,3 ergibt einen ohmschen Widerstand von etwa 52 Ohm sowie einen leicht positiven Blindanteil.

UHFZ imp

Smith-Diagramm der 70cm-Yagiantenne
UHFZSMITH